Pflanzung und Pflege

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Können Pfingstrosen umgepflanzt werden?

Grundsätzlich gilt für alle Pfingstrosen: Sie wollen möglichst lange an ein und demselben Standort bleiben. Ein regelmäßiges Umpflanzen oder Teilen wie es bei zahlreichen anderen Stauden praktiziert wird, nehmen die Pfingstrosen sehr übel und strafen es mit aussetzender Blüte. Sie brauchen dann wieder, je nach Größe der Teilstücke, 1-3 Jahre bis sie wieder zu ihrer vollen Leistung zurückkehren.

Wann werden Päonien gepflanzt?

Gepflanzt werden können getopfte Pfingstrosen ganzjährig. Gängigerweise werden Pfingstrosen auch im Herbst als wurzelnackte Teilstücke im Herbst gepflanzt. Vorteil hierbei, die Pflanzen wurzeln meist noch direkt ein und die Wahrscheinlichkeit schon direkt im ersten Jahr eine leichte Blüte zu erhalten ist durchaus gegeben. Um die Pflanze aber nicht zu stark zu belasten, sollte man die Blüte allenfalls kurz aufblühen lassen und dann entfernen. Die Blüte kostet viel Kraft, und die Pflanze wird es mit Sicherheit durch stärkeren Blütenflor im nächsten Jahr danken.

Wie und wann düngt man Pfingstrosen?

Pfingstrosen sind langsam wachsende Pflanzen und somit Schwachzehrer, die nicht viel Nährstoffe benötigen. Zudem können sie durch ihr tiefsitzendes Wurzelwerk noch in Zonen Nährstoffe erschließen, die anderen Pflanzen nicht mehr zur Verfügung stehen. Zu starke Düngergaben können sogar von Nachteil sein und zu Krankheiten wie Botrytisbefall führen (siehe auch Krankheiten und Schädlinge). Gelegentliche Kompostgaben ab dem 3. Standjahr sind aber nicht von Nachteil, aber auch hier meist nicht nötig. In dieser Beziehung sind Pfingstrosen sehr genügsam. Bei Schnittpfingstrosen sieht diese natürlich anders aus. Hier werden den Pflanzen durch die Entnahme der Stiele viel Nährstoffe entnommen, die wieder zugeführt werden müssen. Eine Düngung mit Mineraldünger sollte jedoch erst nach der Blüte erfolgen. Dann sind die Stiele ausgereift und hart und es erfolgt kein übermäßiger Wachstumsschub mehr. Eine zweite leichte Düngung (Phosphor und Kalium betont) kann dann Anfang bis Mitte August durchgeführt werden. Auf sehr sandigen Böden kann eine Düngung durchaus notwendig sein, da die Nährstoffe sehr schnell ausgewaschen werden. Aber auch hier gilt im ersten Jahr lieber gar kein Dünger, sondern die Pflanze besser in Ruhe einwachsen lassen. Ab dem zweiten Jahr sind verhaltene organische Düngergaben den mineralischen vorzuziehen. Eine Aufbereitung der Pflanzstelle mit ein bis zwei Eimern schwererem Boden ist durchaus von Vorteil.

Darf eine Pfingstrose dort gepflanzt werden, wo vorher schon eine Pfingstrose stand?

Sogenannte Bodenverbesserungen mit Torf im Pflanzloch sollten unterbleiben. Der normale Humusgehalt im Boden ist absolut ausreichend und Torf kein Medium in dem Pfingstrosen wachsen wollen. Grundsätzlich sollte man keine Pfingstrosen auf dieselbe Stelle pflanzen, an der bereits Pfingstrosen im Vorfeld gestanden haben. Die sogenannte Bodenmüdigkeit führt zu einem Kümmerwuchs der neuen Pflanze. Sie wird sich nie vernünftig an diesem Platz entwickeln. Sollte die Pflanzstelle im Vorfeld nur ein bis 2 Jahre mit einer Pfingstrose belegt gewesen sein, so ist eine Neupflanzung auf demselben Platz noch vertretbar. Aber es sollte das Erdreich vorsichtshalber großzügig ausgetauscht werden. Dann wird auch die neue Pflanze sich gut entwickeln. Aber bei älteren Anpflanzungen hilft auch ein Erdaustausch nicht mehr. Die Wurzeln der Pfingstrosen sind noch in solch tiefen Zonen zu finden, in denen man nicht mehr gräbt. Die von der alten Pflanzen verbliebenen und nun verrottenden Wurzelreste bergen ein solch großes Krankheitspotential, daß die jungen Wurzeln der neuen Pflanze sehr schnell infiziert werden. Die Pflanze mag durchaus die ersten 2 Jahre noch zügig wachsen, aber spätestens im 3. Jahr, wenn sie in die Zonen gelangt, in denen kein Bodenaustausch durchgeführt worden ist, stellen sich die Wuchsdepressionen ein.

Können Pfingstrosen in einen Topf gepflanzt werden?Pfingstrose im Topf

Grundsätzlich eignet sich die Pfingstrose nicht als Kübelpflanze, sondern soll unbedingt im Freien ausgepflanzt werden, da die Wurzeln sehr tief in den Boden wachsen. Ein Kunde jedoch zeigte uns ein Foto seiner Staudenpfingstrose, die seit 5 Jahren im Kübel blüht. Im Frühjahr wird sie mit Rosenlangzeitdünger gedüngt. Bei guter Pflege und entsprechend tiefem Topf kann es also doch gelingen! Ein amerikanischer Pfingstrosen-Züchter aus Wisconsin, USA, schickte uns zu dem Thema folgenden Limerick: A peony that starts growth in a pot, Quickly tangles its roots in a knot. Then, when put in the ground, Will not likely rebound. So better to start out in a plot Die Topf-Päonie Die Päonie gestopft in den Kübel, verdreht ihre Wurzeln ganz übel, dann gedrückt in die Erden, wird nichts mehr draus werden. Heraus ins Beet, da wachsen ihr Flügel! (aus dem Amerikanischen frei übersetzt von Cordula Tetzlaff, überarb. von Felix Weiland)

Spezielle Pflegehinweise zur Pflanzung und Pflege:

Staudenpfingstrosen

Intersektionelle Hybriden

Strauchpfingstrosen