Delavayi-, Lutea- und Potaninii-Hybriden - Beschreibung


Diese Gruppe von Strauchpfingstrosen ist durch Kreuzung der Wildarten P. delavayii, P. lutea und P. potaninii x P. suffruticosa-Sorten entstanden.

Vor allen Dingen die Kreuzungen mit P. lutea haben es ermöglicht, die gelbe Farbe in die Kultursorten zu bringen. Diese Farbe war bis dahin in den Strauchpfingstrosen unbekannt, obwohl in Japan und in China bereits seit Hunderten von Jahren in dieser Kultur gezüchtet wurde.

Ein Pionier in dieser Züchtung war zu Anfang des letzten Jahrhunderts der Franzose Lemoine. Sein Schwerpunkt lag vor allen Dingen in der Züchtung gefüllt blühender Sorten. Von Lemoine erhielt der Amerikaner Prof. Arthur Percy Saunders Pflanzen dieser für die Kreuzungen benötigten Wildarten. Diese waren die Grundlage für eine Vielzahl von hervorragenden einfachen und halb gefüllten Sorten, die Saunders in den darauffolgenden Jahrzehnten einführte. Leider sind diese Sorten mit ganz wenigen Ausnahmen alle steril und für die weitere Züchtung nicht geeignet.

Den Amerikanern David Reath und Nassos Daphnis ist es unabhängig voneinander gelungen, unter der Vielzahl von Saunders-Sämlingen einige wenige fertile Pflanzen zu entdecken, die sie für die eigene Züchtung verwendet haben. Diese fertilen Sämlinge haben es ermöglicht weitergehende Generationen als die F1-Hybriden zu züchten. Erst durch diese Folgegenerationen ist eine Züchtung der Intersektionellen Hybriden möglich geworden.

Allen Del.-, Lut.- und Pot.-Hybriden gemeinsam ist ein kräftiger Wuchs, eine höhere Widerstandsfähigkeit, eine wesentlich willigere Verzweigung der Pflanzen und eine deutlich spätere Blüte im Vergleich zu den P. suffruticosa-Sorten. Insgesamt werden Sie hier ein exklusives Sortiment von ausgewählten Sorten finden.